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Pelifix

Klebe-Klassiker auf neuem Kurs: ¬Der „Pelifix“ ist zurück!

Unter dem Slogan „Auf neuem Kurs“ erweitert Pelikan seine Schreibwarenflotte und holt den berühmten Klebestift zurück auf den deutschsprachigen Markt

Das Kleben gehört zu den ältesten Methoden der Menschheit. Schon unsere frühesten Vorfahren hatten den Wunsch, zwei Materialien dauerhaft miteinander zu verbinden: Bereits vor 45.000 Jahren gewannen die Neandertaler einen aus Birkenrinde gewonnenen Klebstoff, das sogenannte Birkenpech, um damit Stein und Holz für Waffen und Werkzeuge miteinander zu verbinden. Den Ägyptern gelang es 3500 v. Chr., Klebstoff auf Eiweißbasis zu gewinnen, den sie durch das Auskochen von Tierhäuten erzeugten. Leime aus Fisch und tierischer Haut waren lange Zeit die am häufigsten gebrauchten Klebstoffe und wurden insbesondere im Mittelalter intensiv genutzt.

Im Zuge der Industrialisierung wurde das Herstellen von Klebstoffen immer bedeutsamer und so entstand 1690 die erste handwerkliche Leimfabrik in Holland. Im Jahre 1754 wurde das erste Mal ein Klebstoff patentiert – ein Engländer hatte einen besonders gut haftenden Tischlerleim entwickelt. Erst im 20. Jahrhundert wurden dann die ersten synthetischen Klebstoffe erfunden und die Klebstoffindustrie erlebte eine rasante Entwicklung.

Bei Pelikan begann die Erfolgsgeschichte des Klebstoffs bereits im Jahr 1904 mit der Einführung des Klebemittels „Pelikanol“. Der Hauptbestandteil, die aus Kartoffelstärke gewonnene Paste Dextrin, war insbesondere für das Kleben von Papier geeignet. Besonders auffallend: der angenehme Marzipan-Geruch, der dem hinzugefügten Mandelöl zu verdanken war. Geführt wurde das Produkt deshalb mit dem treffgenauen Slogan „Klebt gut, riecht gut, hält gut“.

Der Kleber wurde zunächst in viereckigen Schraubgläsern verkauft und war schon bald in jedem Haushalt und Büro zu finden. Da die Paste mit Wasser zur gewünschten Konsistenz verdünnt werden konnte, verfügten die Pelikanol-Dosen neben einem Pinsel auch über einen integrierten Wasserbehälter.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Erfolgsgeschichte von „Pelikanol“ aufgrund mangelnder Rohstoffe, 1949 konnte die Produktion jedoch wieder aufgenommen werden. Ab 1963 war „Pelikanol“ auch in flüssiger Form in Flaschen mit integriertem Pinsel erhältlich und konnte Papier auf jeden Grund kleben. 1991 jedoch überließ „Pelikanol“ den aufstrebenden Allesklebern das Feld. Bis zum Jahre 2003 war Pelikanol jedoch noch als Begriff im Duden-Fremdwörterbuch zu finden.

Der handliche Nachfolger von „Pelikanol“, der berühmte Klebestift namens „Pelifix“, wurde erstmals 1972 eingeführt, aufgrund einer Handelskooperation mit Henkel allerdings schon bald nicht mehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben. In nahezu allen anderen europäischen Ländern war der Klebestift jedoch aus Haushalt und Büro kaum wegzudenken und wird dort bis heute erfolgreich verkauft.

Nach Beendigung der Kooperation mit Henkel, kehrt „Pelifix“ wieder zurück auf den deutschen, österreichischen und schweizerischen Markt. Ab dem 1. Oktober 2009 ist der beliebte, blaue Klebestift in den Regalen zu finden.

Unter dem Slogan „Auf neuem Kurs“ nimmt Pelikan die Rückkehr des bewährten Klebestifts zum Anlass, seine Schreibwarenflotte um eine ganze Kollektion an tüchtigen Bürohelfern zu erweitern:

Der neue PELIFIX® Klebestift sorgt für saubere Handhabung und zuverlässiges Kleben. Er eignet sich hervorragend für verschiedenste Arten von Papier und Pappe und ist in drei Größen erhältlich. Der moderne PELIFIX® Kleberoller, in den Varianten permanent und non-permanent, bietet komfortables und sauberes Kleben auf vielen Materialien. Dabei steht der Name PELIFIX für starke Klebkraft und gute Qualität! Nach 38 Jahren avanciert Pelikans berühmter Klebstoff damit wieder zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil der deutschen Bastel- und Bürowelt.



 
 
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