Paul Klee
"The Blossoming Garden"

Im Mittelpunkt steht in dieser Unterrichtseinheit Paul Klees "The Blossoming Garden" (Der blühende Garten). Zum leichteren Verständnis für die Schüler kann mit den Blumenbildern aus der Downloadvorlage begonnen werden.

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Weiterführendes Material zu diesem Artikel.

K12 - Das Original: Paul Klee - "The Blossoming Garden"

Künstlerisches Malen mit dem Deckfarbkasten K12

Mit dieser Ausgabe von Pelikan K12 - Das Original präsentieren wir Ihnen einen exklusiven Unterrichtsvorschlag für die Arbeit mit dem Pelikan Deckfarbkasten. Im Mittelpunkt steht dabei Paul Klees "The Blossoming Garden" (Der blühende Garten).

Klees original "The Blossoming Garden" können Sie im Paul Klee Zentrum Bern finden

 

Benötigte Materialien:
Deckfarbkasten K12, Zeichenblock und Pinsel von Pelikan.

 
Original Schülerbild
 

Ablauf der Unterrichtseinheit "The Blossoming Garden"

Bei dieser Unterrichtseinheit kann der Lehrer zum leichteren Verständnis für die Schüler mit den Blumenbildern aus der Downloadvorlage beginnen. Dazu werden die Bildkarten in die Mitte des Sitzkreises gelegt, wodurch ein Gesprächsanlass entsteht. Bei den Karten handelt es sich um Abbildungen von Pflanzen, die mit ihren Blüten viel Farbe in ihre fast einfarbige Umgebung bringen. Nun folgt die schwierigste Phase, bevor mit dem Malen begonnen werden kann: Die Bildinhalte sollen abstrahiert werden! Aber keine Angst, unsere Differenzierungshilfen ermöglichen allen Schülern eine freie Gestaltungsweise und einen leichten Einstieg.

So einfach geht es:

  1. Laden Sie das Materialpaket "Klee: The Blossoming Garden" aus dem Internet herunter.
  • Drucken Sie die Bildvorlagen auf weißem Papier oder Karton aus.
  • Präsentieren Sie Ihren Schülern die Bildkarten ungeordnet in der Mitte eines Sitzkreises.
  • Lassen Sie einzelne Schüler die Vorlagen in eine mögliche "Ordnung" legen.
  • Sprechen Sie mit Ihren Schülern über die entstandenen "Bilder". Folgende Überlegungen könnten für die weitere Arbeit hilfreich sein:

     

    1. Welche Gründe gibt es für die entstandene Sortierung der Bilder?
    2. In welcher Beziehung stehen die farbigen Blumenbilder zu den einfarbigen Abbildungen?
    3. Wie harmonieren die Farben der verschiedenen Bilder zueinander?
    4. Welche Wirkung hat das gesamte Bild auf den Betrachter?
    5. Was soll unser Kunstwerk abbilden?
    6. Welche Jahreszeit wird hier besonders deutlich?
    7. Wie könnte der jeweilige Titel lauten?
    8. Diskutieren Sie mit den Schülern verschiedene Titel.

     

  • Besprechen Sie mit Ihren Schülern, wie sich die vielen Abbildungen in ein gemaltes Bild umsetzen lassen. Diese Phase ist erfahrungsgemäß besonders schwierig, da hier stark abstrahiert werden muss. Schließlich sollen die Kinder später nicht eine Rose detailgetreu abzeichnen, sondern vielmehr die jeweilige Abbildung durch eine Farbe ersetzen. Hilfreich für die weitere Arbeit kann es deshalb sein, wenn für einzelne Abbildungen eine dominante Farbe bestimmt wird. Beim Rasenbild wird es grün sein, bei der Rose vielleicht dunkelrot usw.
  • Anschließend teilt jeder sein Blatt mit einem Bleistift in unterschiedlich große Felder auf (Raster).
  • Nun malt jeder Schüler sein Bild mit Deckfarben an. Denkbar wäre z.B., die kleinen Felder mit hellen Farben, die größeren Felder mit dunklen Farben zu bemalen.
  • Nach dem Trocknen kann jeder Schüler sein Bild betiteln. Zum Schluss stellen die Schüler ihre Bilder in der Gruppe vor. Sie können außerdem eine Geschichte dazu, zum Entstehungsprozess oder zum Weitererzählen schreiben.

 

Tipp: Wichtig ist immer eine klare Aufgabenstellung! Suchen Sie sich daher "Ihren" Verlauf aus und kombinieren Sie die Materialien nach Belieben.

 

Die Bildkarten

Eine reale Abbildung kann den Schülern als Abstraktionshilfe dienen, mehrere Einzelbilder deuten das spätere Bild an.

Mit Hilfe der Bildkarten können Sie den Stundeneinstieg sehr anschaulich gestalten.

Diese Bildkarten finden Sie im Materialpaket "Klee: The Blossoming Garden".
 

Differenzierungsmöglichkeiten

Farbkarten

Um Ihren Schülerinnen und Schülern verschiedene Assoziationsmöglichkeiten anbieten zu können, laden Sie einfach unsere Bild- und Farbkarten runter. Die Schüler können dann neben den Bildkarten, auch die Farbkarten für eine Vorübung des späteren Malprozesses nutzen.

Erkennen die Kinder keine dominante Farbe, so lassen sich die Farb- oder Bildkarten für die Vorübung nutzen. Denkbar ist auch eine Kombination aus Farb- und Bildkarten.
 

In einem farbigen Bild (Bildkarte) sollen die Schüler eine dominante Farbe erkennen um diese später malen zu können. Sollte Ihnen das nur schwer gelingen, können Sie einfach unsere Farbkarten einsetzen. Der Abstraktionsschritt fällt hierbei weg, da die Karten einfarbig gestaltet sind. Im Anschluss sollen die Schüler dann ihr Bild mit den Bild- oder Farbkarten legen. Denkbar wäre dabei auch eine Kombination der Bild- und Farbkarten.

Die verschiedenen Farbkarten stehen in der Downloadvorlage zum sofortigen Einsatz im Unterricht zur Verfügung.
 

Raster

Bei Schwierigkeiten mit der Blattaufteilung können Sie ihren Schülern auch ein Raster aus unseren Downloadvorlagen anbieten. Hier stehen Ihnen drei verschiedene Raster zur Auswahl. Außerdem können Sie die Raster auch nur zur Anschauung verwenden, damit die Kinder ihre eigenen Ideen umsetzen können.

Tipp: Die Rastervorlagen haben eine DIN A4-Größe. Mit Hilfe eines Kopierers lässt sich das Raster aber leicht auf DIN A3 vergrößern!

Schülerarbeiten als Anschauungsmaterial

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Schülerarbeiten vorstellen, die wiederum als Anschauungsmaterial im Unterricht eingesetzt werden können:

 

Über Paul Klee

Lebenslauf

  • 1879: Paul Klee wird am 18.12.1879 in der Schweiz geboren. Bereits mit elf Jahren spielt er Violine in einem großen Orchester. Allerdings rebelliert Klee bald gegen die Musikkultur seiner Eltern und studiert daraufhin Kunst in München. Klee entwickelt seit dieser Zeit seinen eigenen Zeichenstil, allem voran die Technik der Radierung.
  • 1912: Paul Klee war mit Kandinsky, Marc und Macke befreundet. Beeinflusst wird seine Arbeit ab 1912 vor allem durch Picasso und Rousseau.
  • 1914: 1914 entwickelt Klee, während seiner Tunisreise mit August Macke, seinen eigenen künstlerischen Stil. Zartfarbige Bilder und das Verständnis der Natur charakterisieren seit dieser Zeit die Werke von Paul Klee. Im Vordergrund steht für Klee nicht die fotografische Abbildung, sondern vielmehr eine "traumhafte" Bildsprache. Seiner Ansicht nach soll Kunst nicht das Sichtbare wiedergeben, sondern es sichtbar machen. Dabei gibt es vielmehr zu erkennen, „als nur die äußere Seite“ (der Natur).
  • 1921: In den Jahren 1921-1930 wirkt Paul Klee als Lehrer am Bauhaus in Dessau und Weimar.
  • 1926: 1926 gründet Klee zusammen mit Kandinsky, Feininger und Jawlensky die "Blauen Vier". Er malt vorzugsweise konstruktive und absolute Bilder.
  • 1933: Unter dem Druck der Nazis flüchtet Klee 1933 zurück in die Schweiz.
  • 1937: 1937 werden über 100 seiner Werke von den Deutschen als "entartete Kunst" beschlagnahmt.
    Bis zu seinem Tod arbeitet Klee in der Schweiz, trotz seiner schweren Sklerodermie - Erkrankung.
  • 1940: Paul Klee stirbt am 29.6.1940 in Muralto, Schweiz.