Kalt-Warm-Kontrast

In dieser Unterrichtseinheit wird die Temperaturwahrnehmung einzelner Farbgruppen thematisiert. Ein selbstgebastelter Temperaturkalender ist dafür eine von vielen Möglichkeiten.

Downloads.
Weiterführendes Material zu diesem Artikel.

Kalt-Warm-Kontrast

Alle Jahreszeiten auf einen Blick: So sehen die Blätter des Temperaturkalenders aus, der von Ihren Schülern selbständig oder mithilfe unserer vielfältigen Vorlagen gestaltet werden kann.

Lehrerinformation

Die Arbeit mit Deckfarben stellt für Schüler immer dann eine Herausforderung dar, wenn es um bestimmte Systematiken innerhalb des Farbkreises geht. Dazu gehört auch der Kalt-Warm-Kontrast, da sich Farbempfindungen voneinander unterscheiden können. Pelikan hat zum einfachen Umgang mit der Farbenlehre den Farbkreisel entwickelt, mit dessen Hilfe die Temperatur einzelner Farbgruppen bestimmt werden kann.

Der Temperaturkalender zeigt eine Möglichkeit der Auseinandersetzung mit diesem Thema. Dafür bieten wir Ihnen jede Menge Downloadvorlagen, die den Schülern durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten eine bunte Mischung des Kalt-Warm- Kontrastes ermöglichen.

Informationen zu Primärfarben

Der Pelikan Farbkreis besteht aus 12 unterschiedlichen Farben. Diese sind in verschiedene „Klimazonen“ eingeteilt: eisig, kalt, kühl, warm und heiß. Jede „Zone“ besteht aus 5 nebeneinanderliegenden Farben. Z. B. zeigt der Farbkreisel für die Klimazone „Eisig“ die Farbgruppe Rotviolett, Violett, Blau, Cyan und Blaugrün an. Wird der Farbkreisel nun ein Feld weiter gedreht, so zeigt er die Klimazone „Kalt“ an. Sie besteht aus den Farben: Violett, Blau, Cyan, Blaugrün und Grün.

Es gibt also 12 unterschiedliche Farbgruppen, wobei einzelne Farben auch in unterschiedlichen Klimazonen vorkommen können. Dies ist immer von der gesamten Gruppe der Farben abhängig.

Die gesamte obere Farbgruppe wird durch den Farbkreisel dem
Farbklima „kalt“ zugeordnet.

Material zur Unterrichtseinheit „Kalt-Warm-Kontrast - Der Temperaturkalender“

Das wird benötigt:

 

Möglichkeit 1 (einfache Version, kein kompletter Temperaturkalender)

So einfach geht es:

Die Schüler versuchen in Partnerarbeit anhand einer Klimazone des Farbkreisels herauszufinden, welche der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst oder Winter damit abgebildet werden könnte. Danach bemalt jeder Schüler ein ausgewähltes Quadrat in der entsprechenden Farbkombination. In unserem Beispiel wurde ein Quadrat aus den Downloadvorlagen mit folgenden Farben bemalt:

 
Dies ist ein Beispiel, welche Farbkombination für den Frühling stehen kann. Der Farbkreisel bietet einen Anhaltspunkt, der aber nicht zwangsläufig jedes Farbempfinden abbilden kann.

Für die Gestaltung eines Quadrates können die Schüler unsere Vorlagen benutzen oder auch selbst Quadrate erstellen. Wichtig ist dabei nur, dass jedes Quadrat in fünf Felder eingeteilt sein muss! Für jede Farbe, die sich in der oberen Gruppe des Farbkreisels befindet, wird ein Feld benötigt. Dabei bestimmt jeder für sich, welche Farbe später für welches Teilstück im Quadrat genutzt werden soll. So entstehen trotz gleicher Vorlagen verschiedene bunte Varianten der einzelnen Quadrate.

 

Möglichkeit 2 (umfangreicher, kompletter Temperaturkalender)

So einfach geht es:

Die Vorgehensweise ist dieselbe, wie bei der Möglichkeit vorher. Nur wird hier für jeden Monat ein eigenes Temperaturkalenderblatt hergestellt! Zur Auswahl stehen, neben unseren Blankovorlagen, zahlreiche weitere Motive:

 
Die Blankovorlagen und allen weiteren Motive zur Orientierung auf einen Blick. Die kompletten Temperaturkalenderblätter finden Sie in den Downloadvorlagen.
 

Die Vorlagen für die einzelnen Temperaturkalenderblätter stellen lediglich eine Anregung dar. Jeder kann mithilfe der Blankovorlage eigene Quadrate und damit eigene Kalenderblätter entwerfen. Wenn ein Quadrat fertiggestellt ist, kann im Namensfeld darüber noch die Jahreszeit oder der entsprechende Monatsname hineingemalt werden. Aber auch die Anordnung von Quadrat und Monatsnamen kann variiert werden. So ist es denkbar, dass der Name einfach unter dem Quadrat platziert wird. Dafür können Sie unsere zusätzliche Blankovorlage benutzen.

Erweiterung des Farbklimas

Bei der Arbeit mit guten Deckfarben ist es außerdem möglich, die Farben nach dem Trocknen erneut zu übermalen. Dies ist dann sinnvoll, wenn neben den fünf Feldern pro Quadrat noch weitere Farben als Erweiterung des Farbklimas zum Einsatz kommen sollen. Diese Arbeitsweise lässt die Deckfarben besonders zur Geltung kommen.

Dieses Beispiel zeigt, dass nach dem Trocknen des Grundmusters auch Verzierungen in den selben Farben aufgebracht werden können.

Fertigstellung des Temperaturkalenders

Nach der Fertigstellung der einzelnen Kalenderblätter und der Namensschilder können die Vorlagen weiterverarbeitet werden: Z.B. werden die Quadrate und die Namensschilder ausgeschnitten und auf DIN A4 Tonpapier aufgeklebt. Zum Schluss werden alle Kalenderblätter an der oberen Kante mittig gelocht, mit einem Bindfaden versehen und zusammen aufgehängt. Jeden Monat wird jetzt nicht nur der richtige Name präsentiert, sondern gleichzeitig auch das jeweilige Farbklima vorgestellt. Dies kann so als Anreiz für weitere Arbeiten zur Auseinandersetzung mit der Thematik dienen.

Der besondere Tipp:

Eigentlich sind alle Temperaturkalenderblätter dazu gedacht, hintereinander aufgehängt zu werden, um auf ihren Einsatz zu „warten“. Soll eine größere Fläche gestaltet werden, eigenen sich die einzelnen Blätter des Temperaturkalenders auch als dekorativer Blickfang nebeneinander. Dazu werden die Quadrate und Jahreszeiten auf schwarzes Tonpapier geklebt. Aber auch andere Farben als Untergrund sind denkbar!

Nach der Fertigstellung sehen die einzelnen Temperaturkalenderblätter, auch nebeneinander gehängt, sehr dekorativ aus.
 

Alle Downloadvorlagen auf einen Blick