Praxis: Deckfarbkasten (Teil 1)

In unserer Praxis-Serie zeigen wir Ihnen, welche Farben im Deckfarbkasten K 12, dem Original, enthalten sind.

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Praxis: Deckfarbkasten (Teil 1)

Die vielen Farben im Deckfarbkasten: Teil 1

In unserer Praxis-Serie zeigen wir Ihnen, welche Farben im Deckfarbkasten K 12, dem Original, enthalten sind:

Diese drei Primärfarben sind für die Farbenlehre sehr wichtig.
Oben (v.l.n.r): Gelb, Orange, Zinnoberrot dunkel, Magentarot, Violett, Ultramarinblau
Unten (v.l.n.r): Cyanblau, Blaugrün, Gelbgrün, Ockergelb, Gebr. Sienna, Schwarz
Deckweiß in der Tube

Die 12 Farben und ihre Anordnung sind übrigens genau definiert. Sie entsprechen damit der DIN 5023, die den Inhalt eines Deckfarbkastens bestimmt. Für die Farbenlehre in der Schule sind vor allem die drei Primärfarben sehr wichtig. Mit ihnen können alle anderen Farben, außer Schwarz und Weiß, gemischt werden.

Hinweis: Tatsächlich sind industriell hergestellte Farben reiner als die selbst gemischten. Die Farbenlehre kann mit dem Deckfarbkasten nachvollzogen werden!

Ein Beispiel:

Zwei Primärfarben mischen sich zu einer Sekundärfarbe (Gelb+Cyanblau=Grün)

Aus Gelb und Cyanblau lässt sich Grün mischen, aus Cyanblau und Magentarot lässt sich Violett ermischen und Gelb und Magentarot mischen sich zu Rotorange. Sie sehen, zwei Primärfarben ermischen eine neue Farbe, die sog. Sekundärfarbe.

 
Der Pelikan Farbkreisel in Aktion

Die vielen Farben im Deckfarbkasten: Teil 1 (Seite 2)

Damit sich die Schüler das besser merken können, hat Pelikan den Farbkreisel entwickelt. Auf ihm sind die Farben in einem Kreis angeordnet, dem Farbkreis. Prinzipiell gibt es unendlich viele Farben, wir beschränken uns auf 12 Farben.

Bei den roten Pfeilen werden die beiden Primärfarben angezeigt (Cyanblau + Gelb) am grünen Pfeil zeigt der Farbkreisel die Mischfarbe, in unserem Fall Grün, an.

 
Eine Primär- und eine Sekundärfarbe mischen sich zu einer Tertiärfarbe (grüner Pfeil). Werden eine Primärfarbe (z. B. Cyanblau) und eine Sekundärfarbe (z. B. Grün) gemischt, entsteht übrigens eine Tertiärfarbe, in unserem Beispiel Blaugrün.
 

Die Farbmulde zum schnellen Anlösen einer Deckfarbe.

Zum Schluss noch ein Tipp:
Die Farbtabletten im Deckfarbkasten haben eine besondere Form. In der Mitte haben sie eine Mulde zum schnellen Anlösen der Farbe.
1. Zunächst werden ein paar Tropen Wasser in die Mulde gegeben.
2. Danach rührt der Pinsel nur in dieser Mulde. Schon ist die Deckfarbe malfertig!