Wachsgravuren
Wachsgravuren

Leere Verpackungen bieten aufgrund ihrer Materialeigenschaften vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Wachsgravuren

Leere Verpackungen bieten aufgrund ihrer Materialeigenschaften vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Die Pappe ist meist viel dicker als Tonpapier, Safttüten sind innen mit feuchtigkeitsschützender Folie überzogen und außen bunt bedruckt. Beide Seiten bieten kreative Möglichkeiten, wobei die Vorgehensweise immer dieselbe ist.

Zunächst werden die Verpackungen aufgetrennt, gesäubert und getrocknet. Mit einem feinen, aber stumpfen Gegenstand (beispielsweise mit der Spitze einer Stricknadel) werden die Motive mit Druck in die Oberflächen graviert.

Anschließend wird die Fläche mit den weicheren, wasservermalbaren und dabei schräg gehaltenen Wachsmalstiften übermalt. Die Linien auf den Verpackungsinnenseiten erscheinen nun in ihrer Untergrundfarbe. Die bedruckten Außenseiten dagegen verwandeln sich in bunte Musterlinien, wenn sie einfarbig mit Wachsmalstiften überdeckt werden.

Die Motive wirken noch lebhafter, wenn verschiedenfarbige Wachsmalstifte eingesetzt werden. Der Motivwahl sind keine Grenzen gesetzt, sie reicht von einfachen Mustern bis hin zu Buchstaben. Auch Briefkarten lassen sich auf diese Weise schnell und individuell gestalten. Dafür eignet sich auch farbiger Tonkarton.