Schönschrift
Teil 2

Nachdem wir im ersten Teil die Zahlen und Großbuchstaben (Versalien) vorgestellt haben, sind heute die Kleinbuchstaben an der Reihe.

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Schönschrift - Zweiter Teil

Schönschrift

Mit dem Thema Schönschrift haben wir in diesem Winter begonnen und wollen unsere Serie nun fortführen. Nachdem wir im ersten Teil die Zahlen und Großbuchstaben (Versalien) vorgestellt haben, sind heute die Kleinbuchstaben an der Reihe. Gleich zu Beginn finden Sie eine Übersicht mit Kleinbuchstaben zum Üben. Alle Buchstaben sind mit Richtungspfeilen gekennzeichnet und lassen sich deshalb problemlos nachschreiben. Im Anschluss daran finden Sie einige "Spickzettel", mit deren Hilfe Sie die Grundformen üben und damit die wesentlichen Merkmale festigen können. Zum Abschluss gibt es wieder einige Tipps und Gestaltungshinweise, dieses Mal zum Thema "Rahmen". An dieser Stelle möchten wir auf den Pelikan Script aufmerksam machen. Alle vorgestellten Beispiele sind mit diesem Stift und schwarzer Tinte geschrieben worden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Kleinbuchstabenliste

Zu Beginn gibt es die vollständige Liste mit allen Kleinbuchstaben auch zum Downloaden und Ausdrucken.

Kleinbuchstaben
Kleinbuchstaben mit Richtungspfeilen zum Üben.

Buchstabengruppen und entsprechende Strich- und Schwungübungen

Die Kleinbuchstaben werden aus unterschiedlichen Elementen zusammengesetzt. Man kann diese Schrift in fünf Buchstabengruppen mit jeweils charakteristischen Formen einteilen. Daher ist es sinnvoll, die entsprechenden Strichelemente der einzelnen Gruppen vorher etwas zu üben.

Wir empfehlen Ihnen diese Seite in Druckansicht auszudrucken.

Gruppe 1:

Strich- und Schwungübung für diese Buchstabengruppe:

Gruppe 2:

Strich- und Schwungübung für diese Buchstabengruppe:

Gruppe 3:

Strich- und Schwungübung für diese Buchstabengruppe:

Gruppe 4:

Strich- und Schwungübung für diese Buchstabengruppe:

Gruppe 5:

Strich- und Schwungübung für diese Buchstabengruppe:

 

"Schönschrift" bedeutet natürlich nicht nur starres, akkurates "Malen" von Buchstaben. Ein Schriftbild sollte rhythmisch und lebendig wirken.

Deshalb: zum "Warmschreiben" den gewünschten Text vorher einige Male auf Schmierpapier ausprobieren. Dabei auf eine gewisse Regelmäßigkeit der Buchstaben und harmonische Abstände bei Buchstaben, Wörtern und Sätzen achten, die Pünktchen bei "i" und "j" auf gleicher Höhe halten. Auch die Anordnung des gesamten Textes sollte man vorher ausprobieren. Dazu kann man einzelne Wörter oder Sätze ausschneiden und in die entsprechende Position schieben.

Textform

Diese Menükarte entstand durch das Aufkleben einzelner Wörter und Sätze. Unerwünschte Wortteile fallen einfach weg!

Nach den umfangreichen Vorbereitungen kann der gewünschte Text in einem "Guss" in die endgültige Form gebracht werden.
Dabei kann man sich ein Linienblatt als Unterlage zur Hilfe nehmen. Falls das zu beschreibende Papier undurchsichtig sein sollte, kann man sich mit einem kleinen Trick behelfen.

 

Tipp:
Bei undurchsichtigem Papier helfen ein Lineal und ein Linienblatt. Die persönliche Note eines handgeschriebenen und gestalteten Schriftstücks kann auch ein Computer kaum ersetzen. Also: Ran an den Spaß!

 

Rahmengestaltung

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch einige Gestaltungstipps geben. Heute beschäftigen wir uns mit der passenden Umrandung eines Textes.
Ein schöner Text kann durch einen Rahmen ganz unterschiedlich wirken. Dies wollen wir an einem Beispiel verdeutlichen. Wir haben uns für folgende Zeilen entschieden:

Wenn der Text nun sauber aufgeschrieben wurde, kann man sich Gedanken über die Umrandung machen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, seinem Text einen besonderen, witzigen oder traurigen Ausdruck zu verleihen.

Der gleiche Text in unterschiedlichen Rahmen.

Einen ganz besonderen Eindruck kann man durch einen einfachen Trick erzeugen. Wenn man ein weißes Blatt Papier über den Text legt und mit einem Bleistift von der Kante immer wieder über den Rand hinaus malt, entsteht folgender Rahmen. Am Ende wird der Bleistiftstrich mit einem Finger etwas verwischt.