Das Geheimnis
des verschwundenen Kürbis

Ein Kürbis, der einfach so verschwindet? Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie selbst!

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Das Geheimnis des verschwundenen Kürbis

Ein Kürbis, der einfach so verschwindet? Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie selbst: Halten Sie sich das linke Auge zu und fixieren Sie mit dem rechten Auge den Stern des Zauberstabes. Nähern Sie sich mit der Nase dem Zauberstab, verschwindet der Kürbis ab einer Entfernung von ca. 20cm.


Die Kürbis-Vorlage können Sie auch downloaden. Pluspunkt dabei: Sie können die Vorlage selbst anmalen, z.B. mit Colorella duo Fasermalern.

 

Erklärung

Natürlich verschwindet der Kürbis nicht, man sieht ihn nur nicht mehr!
Wie alle Organe wird auch die Netzhaut mit Blut versorgt. Gemeinsam mit dem Sehnerv treten die Blutgefäße an einem bestimmten Punkt durch die Netzhaut, der als blinder Fleck oder Discus nervi optici bezeichnet wird. An dieser Stelle, die auch Papilla genannt wird, befinden sich tatsächlich keine Lichtrezeptoren, die für das Sehen zuständig sind. Normalerweise kann das Loch im Gesichtsfeld durch das Gehirn und das ergänzende Bild des anderen Auges ausgeglichen werden. Unter bestimmten Umständen, wie in unserem Beispiel, reichen aber die Farben der umgebenden Bereiche nicht zur Ergänzung, der Kürbis verschwindet. Natürlich funktioniert das auch andersherum. In der Downloadvorlage haben wir eine spiegelverkehrte Variante dieses Versuchs vorbereitet. Übrigens: Die blinden Flecke befinden sich bei beiden Augen an verschiedenen Stellen. So kann ein Auge immer das Loch des anderen Auges ergänzen. Es sei denn, es ist Halloween!